Wächterlymphknotendiagnostik – Universitäts-Hautklinik Tübingen
Universitäts-Hautklinik Tübingen
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Wächterlymphknotendiagnostik

Leitung Prof. Dr. med. Anja Ulmer

Medizinisch technische Assistentinnen
Sybille Kohler
Nadine Luz
Petra Leber

Patienten mit einem Melanom der Haut, das eine Tumordicke von 1 mm oder mehr aufweist, wird heute in der Regel eine Wächterlymphknotenbiopsie empfohlen. Gelegentlich wird diese Untersuchung auch beim Vorliegen anderer Risikofaktoren durchgeführt. Bei der Wächterlymphknotenbiopsie wird der erste, den Tumor drainierende Lymphknoten, operativ entfernt und untersucht. Neben der üblichen feingeweblichen Standarduntersuchung des entnommenen Wächterlymphknotens setzen wir eine weitere Methode zum Nachweis einer möglicher Streuung von Tumorzellen ein. Diese sogenannte Quantitative Immunzytologie ermöglicht ein besonders frühes Erkennen einer beginnenden Absiedlung von Melanomzellen im Wächterlymphknoten. Außerdem können exakte Aussagen über das Ausmaß der Streuung im Wächterlymphknoten gemacht werden.

Die Methode ist nach DIN 17020 seit 2013 akkreditiert und wird bei circa 180 Melanompatienten pro Jahr zur Früherkennung und Quantifizierung einer Melanomzelldisseminierung in den Wächterlymphknoten eingesetzt.

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